Alfi Quiroz

December 8, 2016

Peruanische Gastronomie

Sie gilt als eine der besten der Welt, die peruanische Küche, die vom Lauf der Geschichte ihren Geist, ihre interkulturelle Vermischung und ihren Geschmack erbte. Dass es sich dabei um eine Fusion handelt, beruht auf dem kulturellen Austausch, der sich im Laufe der Zeit vollzogen hat, wobei die Einwandererströme aus Spanien, Afrika, China, Japan und Italien eine besondere Rolle spielten. Die Vielfalt der Speisen nahm zu, desto weiter die Verschmelzung der Kulturen voranschritt bzw. wenn die Einwanderer im Hafen von Callao ankamen.

 

Hervorzuheben unter diesen Fusionsgerichten sind die unnachahmlichen ‚Anticucho de Corazón‘ (Spieße vom Rinderherz), ‚Tacu-Tacu‘ und die ‚Carapulcra‘ (ein Schmorgericht), die wohl alle afrikanische Wurzeln haben. Die italienischen Einwanderer brachten die nahrhaften Nudelgerichte mit, und die hiesigen Abwandlungen führten zu solchen Klassikern der Hausmannskost wie grüne oder rote Tagliatelle. ‚Ceviche‘, das peruanische Nationalgericht, entsprang der Fusion mit der Küche Japans. Die Bewegung Novoandina schließlich setzt die einheimischen Produkte auf dem weißen Tischtuch in Szene und erfindet auf diese Weise den peruanischen Geschmack neu, mit dem wir uns so voll und ganz identifizieren.

 

http://www.peru.travel/de/aktivitaten/modernes-peru/essen.aspx

 

 

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